Sonja Elena Schroeder

Sonja Elena Schroeder studierte Schauspiel an der Hochschule der Künste in Bern. Nach vielen Jahren auf der Bühne arbeitet sie seit 2010 freiberuflich. Als Ausstatterin, Regisseurin und Schauspielerin ist sie sowohl in der freien Theaterszene, als auch an festen Häusern tätig.

Beim freien Theater boat people projekt ist sie seit 2011 in unterschiedlichen Funktionen (Ausstattung, Schauspiel Regie, Video) Teil des Kollektivs.

Als Kostüm- und Bühnenbildnerin hat sie u.a. für Sebastian Sommer, boat people projekt, die Internationalen Händelfestspiele Göttingen und das Schlosstheater Celle in den letzten Jahren Ausstattungen gemacht.

Mit den Internationalen Händelfestspielen Göttingen verbindet sie eine langjährige Zusammenarbeit: z.B. bei der Jugendopern-Produktion FARAMONDO-FAMILIENBANDE – eine Händel HipHOpera mit ca. 60 beteiligten Jugendlichen führte sie Regie. Diese Produktion wurde in einer Shortversion zur Expo2015 nach Mailand eingeladen. 2020 wird unter ihrer Regie „EZIO-Game of Rome“ eine weitere Händeloper für und mit Jugendlichen auf die Bühne kommen.

Ein SCHAF FÜRS LEBEN, FROSCHKÖNIG, FATIMA UND DER TRAUMDIEB,  DIE KLEINE HEXE, ROTKÄPPCHEN, ASCHENPUTTEL und SAMS waren ihre Regiearbeiten am Schlosstheater Celle.

2016 gründete sie mit Thomas Kirchberg das Label Bildwerfer innerhalb dessen interdisziplinäre crossmediale Kulturprojekte entstehen. Auftakt für diese Zusammenarbeit war der Film MORGENLAND (2015), der 2016 mit dem Deutschen Menschenrechts Filmpreis ausgezeichnet wurde. Es folgten die Filme SCAN MICH NICHT (Unesco Projektfilm) und SUCH MICH! (niedersächsische Schulkinowochen 2017) und WESTSIDE CULTURE CLASH (Förderpreis Musikland Niedersachsen 2018) Eine weitere Arbeit war die Multiprojektion, die das boat people songprojekt FLUTLICHT rahmte (Festival Fluchtpunkt Frankfurt, Kammerspiele Frankfurt) weitere Videoarbeiten für die Bühne folgten CROSSING BORDERS und FRIEDENSSTRASSE von Luise Rist und Hans Kaul am Theater im Pfalzbau Ludwigshafen. Sowie HAIFISCH IM NETZ, Regie Aline Bosselmann am Schlosstheater Celle.