THOMAS KIRCHBERG
Bildwerfer

Thomas Kirchberg entdeckte früh seine Leidenschaft für den Film und debütierte mit seinem Kurz- Animationsfilm „TEN“ auf den 4. Heidelberger Film und Videotagen, der pädagogische Ansatz und das optimistische Ende ließ den Film auf Festivals in der ganzen Republik laufen.

Über Filmprojektionen in Theaterstücken (u.a. für Lukas Langhoff) und über die Produktion von mittlerweile über 30 Musikvideos kam er zum Werbefilm und zur Gründung einer ersten Produktionsfirma (SurfCut). Mittlerweile arbeitet er seit fast 20 Jahren hauptberuflich als freischaffender Filmemacher.

Durch diese Beschäftigung und diverse Dozententätigkeiten, ist 2001 er in den Vorstand der Landesarbeitsgemeinschaft Jugend und Film Niedersachsen berufen worden. Hier ist er für die praktische Jugendfilmarbeit als Sprecher der jungen Medienszene Niedersachsen tätig.

Unter seiner Leitung entstanden unter anderem der preisgekrönte Kurzspielfilm „Familie Koslowski“, „the breakfast club“ - ein multimediales Theaterstück am Deutschen Theater Göttingen und „überleben“ ein Dokumentarfilm über die Judenverfolgung in Lettland. Als Pilotprojekt in Niedersachsen leitete er 2008 die Filmklasse Göttingen, die heute als Filmklasse Deutschland vom up and coming Festival in Hannover weitergeführt wird.

Eine ständige Begleitung ist das filmische Dokumentieren. Ob über Tuareg im Niger, die Entwicklungshilfe im Sudan, eine Band in St. Petersburg oder einfach einen Stadtteil in Göttingen (Die Weststadt), seine Arbeit hat ihn schon in ein Dutzend verschiedenster Länder gebracht. 2015 entstand in Zusammenarbeit mit Luise Rist, Hans Kaul und Sonja Elena Schroeder der Film MORGENLAND. Der in Göttingen gedrehte Film inszeniert die Suche junger Flüchtlinge nach sich selbst und ihren Sehnsuchtsorten. MORGENLAND wurde 2016 mit dem Deutschen Menschenrechts Filmpreis in der Kategorie Amateur ausgezeichnet. Aus dieser Zusammenarbeit heraus gründete er mit Sonja Elena Schroeder zusammen BILDWERFER, um interdisziplinäre und crossmediale Kulturprojekt umzusetzen.

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